logo “Dank seiner Benutzerfreundlichkeit haben die Mitarbeiter das System schnell akzeptiert.“

Die FIEGE Gruppe hat ihren Sitz in Greven in Westfalen und ist eines der führenden europäischen Logistikunternehmen, das sich auf effiziente Lieferketten-Lösungen spezialisiert hat. Mit einer Geschichte, die bis 1873 zurück geht, und mehr als 1.500 Mitarbeitern an 185 Standorten in 15 Ländern, arbeitet FIEGE auf einer internationalen Bühne, vom Kernmarkt in Europa bis nach Indien und China.

Truck

120

Lkws pro Tag

  • Das Unternehmen will die doppelte Anzahl an Lkws pro Tag abfertigen

  • Schwierige Kommunikation zwischen der Disposition und internationalen Lkw-Fahrer*innen

  • Jeder Lkw ist einfach herumgefahren, was die Situation unsicher gemacht hat

  • Die Verbindung mit TMS war wichtig

  • Kein Überblick, wer am Standort sein und nicht sein sollte

  • Nicht ausreichend betrieblichen Überblick

„Jetzt, wo wir Peripass installiert haben, müssen wir die Lkws nur hereinrufen, wenn wir sie tatsächlich be- oder entladen. Der Verkehr ein- und ausfahrender Lkws war bisher nur sehr beschränkt möglich, aber jetzt ist es sehr geschäftig.”

FIEGE hatte einen kleinen Standort in Puurs, der erst kürzlich zu 50,000 m2 erweitert und umgebaut wurde. Christoph Verhavert, Project Manager Belgien bei Fiege: “Der Verkehr ein- und ausfahrender Lkws war bisher nur sehr beschränkt möglich, aber jetzt ist es sehr geschäftig.“

„Wir haben rund 80 Lkws, die jeden Tag kommen, um abzuladen und etwa 40 verlassen uns mit ausgehenden Waren, weshalb wir einen viel besseren Überblick bekommen mussten. Jeder ist einfach so am Standortgelände gefahren. Unser Empfangsbüro befindet sich auf halbem Weg durch das Gebäude. Das Ergebnis war, dass es an dieser Stelle regelmäßig gefährliche Manöver gab – reversieren, wenden, etc., ohne Rücksicht auf Fußgänger, die sich zwischen den anderen Lkws durchgeschlängelt haben.“

„Es gab keinen Überblick und auch keine Koordination. Jemand, der um 8 Uhr einen Termin hatte, würde genauso auch zu früh um 6 Uhr auf das Gelände fahren und erwarten, dass er bearbeitet wird, was das Einhalten des Plans im Lager sehr schwierig macht. Jetzt, wo wir Peripass installiert haben, müssen wir die Lkws nur hereinrufen, wenn wir sie tatsächlich be- oder entladen.“


„Es war wirklich schwierig sich an den Plan zu halten: Lkws würden einfach fahren, wo immer es ihnen passt.“

„Es war schon immer unser großer Wunsch, solch einen Prozess zum Laufen zu bringen, welcher auch mit einer großen Investition verbunden war. Zusätzlich zu dem Software-Paket muss man in Kameras, Zäune, Schranken, Beleuchtung, Beschilderung, etc. investieren. Einzeln betrachtet sind das alles kleine Auslagen, aber wenn man alles zusammenrechnet, spricht man da von einem großen Budget – ein Budget, das genehmigt und freigesetzt werden muss. Das passiert nicht einfach mal so.”

„Wir vereinen Cross-dock mit Lagerabwicklung. Wir haben eine große Anzahl verschiedenster Kunden, die von der internationalen Supermarktkette Makro bis zu E-Commerce-Unternehmen reicht. Alle kommen mit ihrem spezifischen Prozess, was 17 verschiedene Strömen ergibt. Speziell unseren Cross-dock-Service sind eine Herausforderung. Diese werden oft durch Joint-Cargo Unternehmen durchgeführt werden, wo deren Fahrer üblicherweise einfach ohne Termin hier aufgetaucht sind. Wir hatten absolut keine Handhabe diese Leute draußen zu halten. Wir haben uns wahrlich ein bisschen wie der FIEGE Mülleimer gefühlt, das Unternehmen, wo man tun und lassen kann, was man will.“


„Wir standen plötzlich mit 17 verschiedenen Strömen da.“

„Von dem Moment an, wo wir Peripass verwendet haben, waren diese Personen angewiesen, Termine zu vereinbaren und mussten nach der Einstellung ihrer Fahrer und dem Büro arbeiten. Sie müssen nun viel besser organisiert sein. Während dem Start mit Peripass, war es sehr auffällig, dass die Fahrer ihre Zeitfensternummer nicht wussten. Ihr Büro hat einfach gesagt: „Fahr einfach zu FIEGE“, ohne ihnen diese Information weiterzugeben. Jetzt sind wir seit ein paar Monaten in Betrieb und die Fälle, wo jemand seine Referenznummer nicht hat, sind sehr wenige und nur vereinzelt.“

„Wartezeiten sind nun merkbar verkürzt und das sind gute Nachrichten für unsere Kunden, Nichtsdestotrotz gibt es nach wie vor gelegentlich Fälle von frustriertem Fahrer, die sich bei unseren Kunden über die „langen Wartezeiten“ beschweren, obwohl es glücklicherweise dank Peripass nun mit idealen Argumenten ausgerüstet sind. Wir können nun ganz genau sehen, wann Fahrer eintreffen, wann ihr Antransport geplant war und wann er abgewickelt wurde. Es ist nicht unser Fehler, falls und wenn jemand viel zu früh oder zu spät eintrifft. Zum Beispiel hatten wir erst kürzlich eine Situation, wo sich ein Lieferant beschwert hat, dass sein Fahrer „Gott weiß wie lange“ warten musste. Mit Peripass konnten wir sehen, dass der Fahrer um 10 Uhr morgens angekommen ist und er seinen Zugangscode für die Schranke um 10:15 Uhr bekommen hat. Aber er ist erst um 11 Uhr eingefahren, weil er in der Zwischenzeit ein Nickerchen gemacht hat (lacht). In so einem Fall wäre es geschickt, wenn wir auch unseren Kunden den Zugang zu diesen Daten über ein Dashboard erlauben könnten.“


„Dank Peripass sind wir nun im Fall von Beschwerden über Wartezeiten mit idealen Argumenten ausgerüstet.”

„Unsere erste Ausrollung an einen weiteren Standort verlief leider nicht wie gewünscht. Innerhalb weniger Minuten haben wir erkannt, dass unser ursprünglicher Plan nicht passend ist. Wir haben dann alles ganz bewusst laufen lassen, um genau feststellen zu können, wo die Haupt- und Nebenprobleme liegen. Auf Basis dessen haben wir dann eine neue Strategie aufgestellt. Eine Sache, die an dieser Stelle aufgetaucht ist, war, dass Fahrer nicht wussten, wo die Ausfahrtsschranke war, weil die kaum beleuchtet war. Anstatt einen Torbogen anzubringen, wofür man noch Pfosten und extra Verkabelung organisieren hätte müssen, haben wir die Schranke mit LED-Streifen ausgeleuchtet – auf der einen Seite grün und auf der anderen rot, sodass die Richtung des Verkehrsflusses sofort jedem klar war.“


„Unsere erste Ausrollung an einen weiteren Standort verlief leider nicht wie gewünscht. Innerhalb weniger Minuten haben wir erkannt, dass unser ursprünglicher Plan nicht passend ist.“

„Wir haben uns jetzt dafür entschieden eine große Wartefläche außerhalb des Grundstücks zu haben. Sobald die Lkws angekommen sind und ihr Zeitfenster frei geworden ist, bekommen sie eine Textnachricht mit einem Zugangscode zugesandt. Sind sie einmal am Standort, erhalten sie eine Nachricht mit der jeweiligen Ladezone.“

„Für unseren Kunden Makro haben wir einen separaten Prozess, weil das sehr genau beobachtet werden muss. Hier müssen die Fahrer zuerst zu einem der fünf Eingangswarteplätze gehen. Abhängig von dem reservierten Zeitfenster wird der Fahrer gebeten die Registrierung durchzuführen, wo die Dokumente geprüft, etwaige Änderungen vorgenommen werden und die Meldung über die erhaltenen Waren vorbereitet wird. Sobald dieser Fahrer weiter zu einem der 50 Ladebereiche gefahren ist, wird er in den Empfangsbereich eingelassen.“

Also wo lag das Problem in der Ausrollung? „Mensch, es ist ein Fall von „versagen zu planen ist planen zu versagen“. Das ursprüngliche Versagen liegt gewiss bei der mangelhaften Projektplanung unsererseits.

Wir haben den Start zu einer Zeit gewählt, an der der Verladehof selbst noch nicht komplett fertig war, weil die Beschilderung noch nicht angebracht war. Das hat zu Verwirrung geführt. Unsere Ideen waren am Papier überzeugend, aber in der Praxis haben sie sich als nicht durchführbar herausgestellt. Also haben wir den internen Verkehrsplan für die Wartefläche überarbeitet und die Lehre daraus war, dass die erste Inbetriebnahme eigentlich nur ein Testlauf sein hätte sollen. Wir hätten auch eine bessere Kommunikation mit den Kunden und Lieferanten gewährleisten sollen. Wir haben sie erst zu einem sehr späten Zeitpunkt wissen lassen, dass Peripass starten sollte und dass sie ihre eigene Organisation haben mussten.“


„Unsere Ideen waren am Papier überzeugend, aber in der Praxis haben sie sich als nicht durchführbar herausgestellt.“


„Ursprünglich hatten wir alles so verständlich wie möglich aufbereitet, mit so vielen Optionen wie möglich, um alle Szenarios abzudecken. Aber es hat sich bald herausgestellt, dass sich eine große Anzahl an Ströme überkreuzen und so war es ganz einfach nicht in der Praxis durchführbar. Andere Ströme waren wiederum sehr gut ausgeklügelt, aber nicht gut genug auf unsere internen Prozesse abgestimmt. Also haben wir jetzt die Anzahl an Ströme auf zwei Eingangs- und vier Ausgangsströme reduziert und jeden auf der jeweiligen Kunde ausgerichtet. Wir haben uns für einen pragmatischen Weg entschlossen. Ich höre nun niemanden mehr, der sich über das System beschwert.“

„Da mögen ein paar Schlaglöcher am Weg gewesen sein, aber mit Peripass hatten wir ganz bestimmt einen Partner, der mit uns das Gerüst eines höchst lösungsorientierten Ansatz geschaffen hat. Ich habe es sehr genossen mit dem Project Manager von Peripass: sehr umgänglich, sehr empfänglich, sehr klar in der Kommunikation und es wurde einfach getan, was vereinbart wurde. Der CEO war auch ganz früh am Morgen da, um zu analysieren, wie wir zusammen zu einer besseren Lösung kommen könnten. Da wurde niemandem der schwarze Peter zugeschoben und niemand hat uns die Schuld, für manche Fehler in unserer Planung, in die Schuhe geschoben. Es galt die Einstellung „Lasst uns das lösen”. Man kann wirklich sagen, dass dieses lösungsorientierte Denken Teil und Ursprung ihrer DNA ist; Dass es das ist, was sie ausmacht.“


„Da wurde niemandem der schwarze Peter zugeschoben, es galt einfach die Einstellung: „Lasst uns das lösen.“

Wie könnte Peripass noch besser werden? „Eine noch weitreichendere Analysemöglichkeit würde einen enormen Wertgewinn für mich bedeuten. Aber ich habe das bereits angemerkt und ich weiß, dass sie wirklich daran arbeiten. Das ermöglicht es uns, unseren eigenen Kundnen auf noch bedürfnisorientiertere Art zu begegnen und sicherzustellen, dass unsere eigenen Ziele schnell und einfach verstanden werden.“

Was hat sich verändert seit Peripass installiert wurde? „Der Hauptunterschied ist, dass wir jetzt viel sachlicher arbeiten können. Wir haben jetzt noch viel mehr Möglichkeiten die Planung und Verpflichtung von Fahrer durchzusetzen, um uns an die Zeitvereinbarungen halten zu können. Auch die Fahrer finden das ein faires System. Wenn sie jetzt zu früh eintreffen, können wir sehen, ob wir sie einschieben können, aber wenn das nicht geht, akzeptieren sie es auch. Und wenn sich herausstellt, dass wir sie früher bearbeiten können, sind sie dankbar.“


„Wir können jetzt viel sachlicher arbeiten mit einem datengesteuerten Ansatz auf Basis von KPIs. Das steht auch im Einklang mit unseren internationalen Zielvorstellungen.”



„Im Kontakt mit unseren Kunden haben wir nun viel mehr Hilfsmittel, auf die wir zurückgreifen können, wenn es zu Diskussionen kommt. Wir können sehr schnell haltlose Argumente im Keim ersticken, weil wir jetzt objektive Daten von dem, was wirklich passiert ist, präsentieren können. FIEGE arbeitet nun auch in einer noch datengesteuerten Art und Weise und auf der Basis von KPI. Peripass ermöglicht uns in dieser Hinsicht eine sehr objektive Analyse der Daten: weniger nach Gefühl, mehr Fakten.“

„Unsere Beschäftigten am Warenempfang sind nun viel weniger Stress ausgesetzt, jetzt, wo sie letztendlich den Strom aus Lieferanten kontrollieren. Unser Personal findet die Arbeit mit Peripass auch sehr einfach, da es eine äußerst einfach zu bedienende Plattform ist. Die Kommunikation mit dem Fahrer ist auch viel einfacher geworden. Wenn wir ein Fahrer nicht finden können, haben wir jetzt seine Kontaktdaten und können ihn schnell kontaktieren, indem wir anrufen oder eine Nachricht senden. Zusätzlich ist es viel sicherer geworden am Standort zu fahren oder herumzugehen, was auch beruhigend ist. Zusammenfassend: ein zufriedener Kunde!“


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