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Tereos Stärke & Zucker ist der drittgrößte Zuckerproduzent der Welt. Tereos Stärke & Zucker Belgien befindet sich im Zentrum von Aalst und umfasst 400 Beschäftigte. Tereos Belgien produziert bereits seit mehr als 150 Jahren Getreide und ist einer der führenden europäischen Produzenten von Stärke, Süßungsmittel, Proteine, Stärkederivate und Bioethanol für Lebensmittel, Futtermittel, Papier und Wellpappenindustrie.

Truck

180

Lkws pro Tag

  • Das Bedürfnis, die Logistikplanung an die Kapazität der Produktion anzupassen

  • Die Möglichkeit, Echtzeit-Informationen an Lkw-Fahrer zu übermitteln

  • Transparenz im Zugangsprozess und wer am Standort eintrifft

  • Während der Stoßzeit dürfen keine Lkw-Fahrer das Stadtzentrum aufsuchen

  • Unklarheit über die Ankunftszeiten der Lkws am Standort aufgrund der Verkehrslage

  • Früher wurden Lkws manuell kontaktiert, was zu Verspätungen führte

„Die drei Hauptgründe sich für Peripass zu entscheiden: Sicherheit, die Notwendigkeit, zu wissen wer sich am Standort befindet und die Möglichkeit, den Fahrern in Echtzeit Informationen zu übermitteln.”

„Tereos Aalst ist Teil der internationalen Tereos Stärke & Zucker Gruppe, dem drittgrößten Zuckerproduzenten weltweit.

Das größte Problem von Tereos ist der Standort der Fabrik im Zentrum von Aalst. 150 bis 180 Lkws werden hier täglich bearbeitet.“

Frank Pannecoucke, Group Supply Chain Manager, erklärt, wie Peripass spezifische Lösungen vor Ort bietet. „Wir arbeiten mit just-in-time-Beladung, um zu verhindern, dass Lkws im Stau des Stadtzentrums feststecken. Deshalb versuchen wir die Logistikströme so gut wie möglich entsprechend der Produktionskapazität zu organisieren. Wir verwenden Peripass, um die Lkws abzurufen und die Kapazität vor Ort zu steuern.“

„Der aktuelle Logistikstrom wird in Zusammenarbeit mit externen Partnern organisiert, die die Lkws erhalten und reinigen, und sie dann für die Beladung durch Tereos vorbereiten. Wir verwenden Peripass, um zu bestimmen, welche Lkws in welcher Reihenfolge gerufen werden, um zu einer bestimmten Zeit zur Verladung zu kommen. Die Herausforderung besteht darin, dass externe Spediteure auf ihrem Weg zu Tereos in unvorhergesehenem Verkehrsstau stecken bleiben und aus diesem Grund zu jeder Tageszeit Verspätungen auftreten können. Das verursacht Ungewissheit bei den Ankunftszeiten der Lkws, während wir keinen Platz haben im Zentrum der Stadt eine extra Wartezone zu errichten, um die Lkws dort zwischenzuparken. Deshalb wird diese Pufferung von einem externen Partner durchgeführt. Wir disponieren die verfügbaren Lkws entsprechend der Ladekapazität und der verfügbaren Ressourcen in der Produktion.“

„Wir verwenden Peripass, um die Lkws abzurufen und die Kapazität vor Ort zu steuern.

Kapazitätsplanung in Kombination mit Echtzeit-Anpassung

„Bis vor letztes Jahr wurden die Lkws über die Transwide Transport Management Plattform kontaktiert. Das ist eine Kommunikationsplattform hauptsächlich für Spediteure, um Bestellungen abzuwickeln und Zeitfenster für die Verladung zu reservieren. Warum haben wir auf ein anderes System gewechselt? Einerseits, weil die Plattform von einem externen Partner und nicht von Tereos selbst organisiert wurde und andererseits wollten wir dringend selbst imstande sein, Änderungen im Ablauf des Tages, abhängig von der Kapazität und von Verspätungen durch die Verkehrslage, durchzuführen. Und das war zu kompliziert mit Transwide.

Außerdem war Transwide für einen bestimmten Strom eingerichtet, also den Strom über unseren externen Partner. Aber wir haben noch zusätzliche Logistikströme, die jetzt noch nicht digitalisiert sind. Deshalb hat Tereos nach einer Lösung gesucht und ist bei Peripass gelandet, die sich oft mit TMS-Systemen integrieren. Alle Logistikströme werden aktuell bewertet, um in die Peripass-Plattform übersetzt zu werden.“

„Wir wollten dringend selbst imstande sein, Änderungen im Ablauf des Tages, abhängig von der Kapazität, durchzuführen.“

„Die gereinigten Lkws warten am Standort des externen Partners in der Wartezone, bis sie gerufen werden. Gleichzeitig können wir sie in einer virtuellen Warteschlange auf der Plattform sehen. Auf Basis dieser Warteschlange und in Kombination mit der Kapazität der Produktion werden die Lkws abgerufen. Im vorherigen System ist an dieser Stelle ein Problem aufgetreten: Die Lkws wurden rein manuell kontaktiert. Tereos hat die Lkws über das Transwide System gerufen und wir mussten darauf vertrauen, dass jemand den Anruf auf ihrem Computer-Bildschirm gesehen hat. Danach musste der operative Mitarbeiter den Fahrer anmelden und der Fahrer sollte dann die notwendigen Papiere erhalten, was auch ein paar Verspätungen zu Folge haben konnte.“

Die Wahl ist schnell auf Peripass gefallen

„Einer unserer Mitarbeiter hat von einem neuen System gehört, also haben wir einen Termin mit Peripass vereinbart, um herauszufinden wie die Plattform arbeitet. Nach einer ersten Einführung haben wir auch direkt eine Demonstration vor Ort am Standort eines anderen Kunden von Peripass, also von Alpro (Danone Gruppe) in Wevelgem, erhalten. Somit konnten wir also sehen wie Peripass implementiert werden kann und konnten uns den Registrierungsprozess der ganzen wartenden Lkws auf der Parkfläche ansehen. Später in unseren Vorgesprächen konnten wir alle Möglichkeiten der Plattform selbst in unserer eigenen Testumgebung ausprobieren. Die Entscheidungsträger, die die Demonstration gesehen haben, waren der Betriebsführer, Qualitätsmanager, Logistik Manager und ein Mitglied des IT-Teams. Wir waren sofort überzeugt und ein paar Tage später haben wir uns entschieden mit Peripass zu arbeiten zu beginnen, vor allem wegen der Funktion, wo sich Fahrer automatisch selbst registrieren können.“

„Aufgrund dessen, dass Fahrer selbst ihre Daten, die auch die persönlichen Daten umfassen, in das System in Echtzeit eingeben können, konnten wir eine Lücke im Registrierungsprozess schließen. In der Vergangenheit hatten wir den Namen des Fahrers auch, aber das war dann auch schon alles. Da wir ein Chemie-Unternehmen sind, sind wir verantwortlich für die Vorgänge, für die anwesenden Personen, wie lange sie sich dort aufhalten und wann sie das Gelände wieder verlassen. Wenn etwas passiert, können wir es heute dank dem Access-Control System der Peripass-Plattform lückenlos zurückverfolgen. Darüber hinaus wollen wir in naher Zukunft noch ein zusätzliches Modul im Registrierungsprozess hinzufügen: ein zusätzliches Sicherheitstraining für die Fahrer. Das wird in den kommenden Wochen ausgerollt, nachdem unsere internen Mitarbeiter die Produktion unseres Sicherheitsvideos fertiggestellt haben.“

„Wir waren sofort überzeugt und ein paar Tage später haben wir uns entschieden mit Peripass zu arbeiten zu beginnen, vor allem wegen der Funktion, wo sich Fahrer automatisch selbst registrieren können.“

3 Gründe warum…

Kurz zusammengefasst: Es gab 3 wichtige Gründe, warum wir uns von Beginn an für Peripass entschieden haben: erstens und vor allem, Sicherheit, die Verantwortung, zu wissen, wer am Gelände ist und für wie lange und letztendlich die Möglichkeit, Fahrern in Echtzeit Informationen zu senden. Via SMS zu arbeiten ist viel zuverlässiger als in einem manuellen Prozess. Wir informieren die Fahrer in Echtzeit über bestimmte Statusänderungen, sodass sie besser informiert sind und schneller reagieren können.

„Es gab 3 Hauptgründe, warum wir uns von Beginn an für Peripass entschieden haben: Sicherheit, die Verantwortung, zu wissen, wer am Gelände ist und für wie lange und letztendlich die Möglichkeit, Fahrern in Echtzeit Informationen zu senden.“

„Es ist außerdem ein wirklich einfach zu bedienendes System, die Reaktivität der Plattform ist sehr gut. Wir haben das vorher nicht gekannt, aber wir konnten es aus erster Hand erleben. Die Software ist so aufgebaut, dass sie wirklich leicht zu implementieren ist und schnell entwickelt werden kann.

Zudem ist es so eingerichtet, dass das Personal in der Produktionsabteilung selbst (und nicht die Disponenten) die Lkws abrufen kann, je nach Situation in der Fabrik. Sie bestimmen, wer und wann jemand eintreten kann. Die Fahrzeuge, die man auf dem Standort erwartet, haben einen Barcode, den man beim Empfang einscannen kann. Sie haben die notwendigen Verlade-Dokumente, auf denen der Barcode abgedruckt ist. Die Schranke öffnet sich automatisch, wenn die Barcode-Nummer mit der Nummer im System übereinstimmt.“

„Die grundlegende Programmierung der Logistikströme wird von Peripass gemacht. Nach der Lieferung können wir noch Anpassungen selbst machen. Ich denke gerne bei der Software-Plattform an eine Box mit Bauklötzen, weil ich ganz einfach selbst Blöcke anpassen oder welche extra hinzufügen kann. Somit sind wir nicht angewiesen auf einen IT-Anbieter, wenn wir etwas extra programmiert oder angepasst haben möchten. Einer der Hauptvorteile von Peripass, ist, dass wir alle Anpassungen selbst vornehmen können. Um ein paar Beispiele zu nennen, was wir selbst seit unserem Start angepasst haben: die Anzahl an Verladeorte, das Besetzen bestimmter Verladestationen, das Umbenennen von Verladestellen, etc.“

„Einer der Hauptvorteile von Peripass, ist, dass wir alle Anpassungen selbst vornehmen können.“

Mit Daten und Analysen beginnen

„Wir arbeiten momentan noch an unseren Analyse-Instrumenten. Derzeit versuchen wir die Daten zu vereinfachen, um dann mit Pivot-Tabellen in Excel zu arbeiten. Diese Art der Analyse, eine vorherige Phase zu evaluieren, starten wir erst in einem späteren Schritt. Wir verwenden Peripass als eine Echtzeit-Plattform. Wir können live sehen, wenn jemand abgerufen wird, wenn jemand einfährt, wie lange er vor Ort ist,… Deshalb sind wir von Peripass so begeistert, weil wir das alles direkt in Echtzeit sehen und anpassen können, wenn nötig. Wir schauen uns hauptsächlich den operativen Ablauf an und beurteilen erst später die vergangenen Zeitabschnitte. Wir verwenden Peripass rein als Rufsystem, aber noch nicht als vollumfängliches System, um unsere Ströme zu optimieren.“

„Wir verwenden Peripass als eine Echtzeit-Plattform und können Anpassungen vornehmen, wenn nötig. Deshalb sind wir von Peripass so begeistert.“

Keine Lkws während der Stoßzeiten im Stadtzentrum

„Wir hatten Glück, dass wir uns vor eineinhalb Jahren dazu entschieden haben, mit Peripass zu arbeiten. Zu Beginn diesen Jahres wurden neue Regeln von der Stadt aufgestellt und Peripass hat uns enorm dabei geholfen diesen Auflagen zu entsprechen. Dank Peripass konnten wir uns sehr schnell mit den neuen, strengen Regelungen der Stadt arrangieren. Wir haben mit Peripass am 2. Jänner gestartet. Wir konnten schon am 5. Jänner die Stoßzeiten-Regelung, wo Lkws keine Fahrterlaubnis im Stadtzentrum haben, in unserem Zugangsstrom berücksichtigen. Dadurch, dass wir Lkws aktiv und direkt abrufen, können wir sicherstellen, dass keine Lkws in einem bestimmten Zeitabschnitt eintreffen. Gleichzeitig hat der Stadtrat um Einblick angefragt, um zu sehen, wie wir unsere Prozesse beim Management der Lkws abwickeln. Mit Peripass können wir alle notwendigen Rückmeldungen vorbereiten, um zu zeigen, wie wir unsere Ströme regulieren.“

„Dank Peripass konnten wir uns sehr schnell mit den strengen Regelungen der Stadt arrangieren.“

Nächster Schritt: Yard Automation

„Momentan haben wir keine totale Transparenz unseres Stromes. Unser externer Partner ist eine 30- bis 40-minütige Fahrt entfernt. Wir hatten immer schon diese Ungewissheit durch manuelle Tätigkeiten: Wann wird der Fahrer die Wartezone verlassen und wann wird er hier ankommen? Dank der Automatisierung des Verladehofes verläuft die Information der Fahrer über die aktuellen Vorgänge in Echtzeit in Kombination mit einem Auslöser, der sicherstellt, dass wir hier sehen können, wann er die Wartezone verlässt. Somit können wir uns selbst organisieren, sodass er beinahe sofort einfahren und wieder nach einer halben Stunde losfahren kann. Somit ist die Zeit, die der Lkw hier verbringt, wesentlich kürzer als zuvor. Dank der Automatisierung erwarten wird mindestens eine Zeitersparnis von einer halben Stunde pro Lkw zu erreichen. Heute dauert die ganze Umschlagzeit 2:30 bis 3 Stunden pro Lkw (inkl. Transferzeit zwischen der Wartezone in Dendermonde und Tereos in Aalst). Dank der Yard Automation können wir eine halbe Stunde gewinnen. Eine wesentliche Zeitersparnis.

Indem wir den Prozessbearbeitern totale Transparenz ermöglichen, kann die Fabrik just-in-time verladen. Das kann die Konzentration der Anzahl an Lkws am Verladehof optimieren, weil die Ladezeit pro Lkw merklich reduziert wird.

Viel weniger Lkws am Verladehof bedeuten auch eine erhöhte Sicherheit für unsere Mitarbeiter am Hof, aber auch für die Sicherheit unserer Umgebung.“

„Dank der Yard Automation können wir eine halbe Stunde pro Transport gewinnen.“

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